Bernhard Peter
Historische heraldische Exlibris (12)

Exlibris von Adolf M. Hildebrandt
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1891, entworfen von Adolf M. Hildebrandt (1844-1918) für Anton v. Buchholtz. Die Lithographie (105 x 78 mm, bei Witte, Bibliographie 2, 35, Thieme-Becker 17, Gutenberg 25.622, Leiningen-Westerburg 56) ist rechts unten im Innenwinkel zwischen horizontalem und vertikalem Ast im Druck mit dem Monogramm "AH" signiert. Die Jahreszahl findet sich nicht eingedruckt. Die Familie der Freiherren und späteren Grafen von Buchholtz (oder eigentlich Bocholtz) ist Uradel mit Wurzeln im Geldern'schen (Holland). Im 13. Jh. erscheint die Familie bereits urkundlich. 1604 erhält sie den Reichsfreiherrenstand. Ihr Wappen wird im Siebmacher beschrieben in den Bänden Old Seite: 2 Tafel: 1 sowie Pr Seite: 3 Tafel: 4, ferner bei Max v. Spießen im Westfälischen Wappenbuch. Auf diesem Exlibris wird das Stammwappen abgebildet: In Grün 3 (2:1) silberne Leopardenköpfe (hersehende Löwenköpfe, wahlweise auch mit ausgeschlagener roter Zunge dargestellt, so auch hier). Helmzier ein sitzender silberner Schwan oder ein Schwanenhals (also ohne Flügel, so wie hier dargestellt, hier gibt es jedoch bei verschiedenen historischen Darstellungen eine gewisse Variationsbreite). Helmdecken grün-silbern.

Für eine freiherrliche Linie wird ein Wappen aus dem Jahre 1603 beschrieben, welches geviert ist:

Zwei Helme:

Am 18.6.1793 erhielt Theodor von Bocholtz-Asseburg den Reichsgrafenstand, und die Linie Meschede (auf Wilhelm von Bocholtz (1768-1837) zurückgehend) wurde am 10.7.1803 in Person des Regierungspräsidenten und Oberhofmarschalls Theodor Werner von Bocholtz-Asseburg in den preußischen Reichsgrafenstand erhoben.

Gräfliches Wappen der Linie Bocholtz-Meschede (heute erloschen): Geviert:

2 Helme:

Gräfliches Wappen der 1803 gegraften Linie Bocholtz-Asseburg (besteht noch heute): Geviert mit Herzschild:

3 Helme:

Exlibris von Ernst Krahl:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1897 entworfen von Ernst Krahl (1858-1926) für E. Paula Freifrau von Prandau geborene Bedöcs de Tarodfa et Telekes. Das im Buchdruck ausgeführte Exlibris (100 x 79 mm, vgl. Witte, Bibliographie 2, 127; Thieme-Becker 21; Gutenberg 29.702) ist in der schwarzen Zone unten rechts im Druck signiert und datiert. In einem verspielten Rahmen mit Rokoko-Elementen befindet sich unter einer siebenperligen Rangkrone (besonders hübsche und verspielte Darstellung der Zinken!) ein Allianzwappen. Oberwappen fehlen. Den oberen Zwischenraum füllt ein Puttenkopf über einem Flügelpaar, den unteren Zwischenraum ein seitwärts gedrehter geflügelter Putto mit Schriftrolle in den Händen, die Beine baumeln in das Schriftfeld.

Das Wappen der Freiherren von Prandau wird im Siebmacher unter Hildeprandt von Prandau im Band Niederösterreich NÖ1 Seite: 358 Tafel: 196 geführt. Das Stammwappen ist in Gold ein bärtiger silberner Geharnischter mit Sturmhaube, wachsend aus einem schwarzen Hügel, die Rechte ein goldengegrifftes Schwert haltend, die Linke eingestemmt. Helmzier auf schwarz-golden bewulstetem Helm mit schwarz-goldenen Decken der wachsende Geharnischte. Davon ist bei den nachfolgenden Veränderungen nur das Motiv des Geharnischten geblieben, die Feldfarbe desselben wurde erst blau, dann schwarz.

Das ritterliche Wappen von 1674 ist geviert:

Zwei Helme:

Das freiherrliche Wappen von 1704 ist geviert mit eingebogener Spitze und mit Herzschild, wobei zum ersten Mal der Brand als redendes Element für den Namen "Prand-au" hinzugenommen wird. Diesem Aufbau entspricht das Wappen des vorliegenden Exlibris:

Dazu gehören drei Helme:

Daneben wird noch ein freiherrliches Wappen von 1734 ohne Herzschild beschrieben, wo der Brand durch eine Flamme symbolisiert wird:

Dazu gehören drei Helme:

Das Wappen der Ehefrau, Bedöcs von Tarodfa und Telekes, ist optisch rechts zu sehen, es zeigt in Blau auf grünem Grund einen goldenen Löwen, der mit der rechten Vorderpranke einen silbernen Krummsäbel schwingt. Das Wappen ist ebenfalls ohne Oberwappen in einer durch viele Zierelemente in ihrer äußeren Form fast aufgelösten Kartusche abgebildet.

Exlibris von Adolf M. Hildebrandt:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1892, entworfen von Adolf M. Hildebrandt (1844-1918) für Wolfgang Mecklenburg. Das hauchdünne Blatt in schwarz-weißem Buchdruck (88 x 61 mm, Witte, Bibliographie 2, 35; Thieme-Becker 17; Gutenberg 25.663; Leiningen-Westerburg 68) ist links neben dem gestreiften Strumpf des Hellebardenträgers mit AH im Druck monogrammiert. Fast das gesamte obere Drittel nimmt ein äußerst kunstvoll geschlungenes Schriftband ein mit dem langen Motto: Ohne Hoffnung auf Belohnung Gutes thun - ohne Furcht vor Strafe Böses lassen. Das Wappen der Familie Mecklenburg wird im Siebmacher Band Bg5 Seite: 60 Tafel: 71 beschrieben: In Blau ein goldener Anker, mit dem Schwammholz (Ankerstock) nach unten (also ein gestürzter Anker), begleitet von zwei goldenen Sternen. Auf dem blau-golden bewulsteten Helm mit blau-goldenen Decken ein goldener Stern zwischen einem blauen Adlerflug.

Johann Friedrich Leonhard Mecklenburg (gest. 2.11.1814) war einst königlicher Hof-Küchenrendant zu Potsdam, dessen Sohn Johann Friedrich Gottlieb Mecklenburg (geb. 1787) war Hauptsteueramtsrendant zu Demmin, dessen ältester Sohn Friedrich Wilhelm Eugen (1819-1873) etablierte in Berlin eine Buchhandlung. Seine Söhne Eugen (1859-1925) und Wolfgang (geb. 1861, der Exlibris-Besitzer!) besaßen die Firma J. A. Stargardt in Berlin, die 1830 von Johann Carl Klage (1785-1850) als Buch- und Musikalienhandlung gegründet wurde, danach 1847 an Reuter & Stargardt verkauft wurde und unter der Leitung von Joseph A. Stargardt (1822-1885) mehr und mehr zu einer Antiquariatsbuchhandlung wurde und seit 1885 im Besitz der Familie Mecklenburg ist, nachdem Eugen Mecklenburg das Geschäft von Stargardts Witwe erworben hatte. Nach Eugens Tod leitete Günther Mecklenburg (1898-1984) die Firma. Auch heute noch ist es eine Autographenhandlung und ein Auktionshaus, eine Firma, die nach dem Krieg zwar zuerst in Eutin und dann in Marburg wieder aufgebaut wurde und nach der Wiedervereinigung wieder ihren Firmensitz am angestammten Ort in Berlin hat und heute wieder von einem gleichnamigen Wolfgang Mecklenburg geleitet wird, ein traditionsreiches Familienunternehmen.

Zu dieser Hintergrundgeschichte passen auch die beiden anderen Wappenschilde in den beiden oberen Ecken des Exlibris: Das Berliner Stadtwappen, den schwarzen Bären in silbernem Feld, sehen wir optisch links oben in gewendeter Form. Der Wappenschild optisch rechts oben zeigt in Blau ein aufgeschlagenes silbernes Buch, über welches ein Merkurstab (Hermesstab, geflügelter, von einer Schlange umwundener Stab) und eine brennende Fackel schräggekreuzt gelegt sind. Die hier nicht abgebildete Helmzier wäre auf gekröntem Helm ein wachsendes, geflügeltes, silbernes Pferd (Pegasus). Dies ist kein Familienwappen, sondern das des Börsenvereins der deutschen Buchhändler in Leipzig, ein Berufswappen der Buchhändler, entworfen 1888 von Prof. Doepler, auch dies eine sinnvolle Ergänzung im Exlibris des Besitzers eines Berliner Antiquariates.

Exlibris von Ernst Krahl:
Ein undatiertes heraldisches Exlibris entworfen von Ernst Krahl (1858-1926) für Johann Graf von Wilczek jr. aus Dobroslavicz (Hof Dobroslawitz bei Hultschin). Die Inschrift lautet vollständig: Ex Bibliotheca Dobroslavicensi Joannis Jun. Comitis a Wilczek. Das in Buchdruck ausgeführte Blatt (101 x 75 mm, Witte, Bibliographie 2, 127; Thieme-Becker 21; Gutenberg 29.718) ist unten rechts mit "E. Krahl" im Druck signiert. Das Wappen dieser zum polnisch-schlesischen Uradel der Wappengenossenschaft Koziel gerechneten und in Österreich-Ungarn blühenden Familie wird beschrieben in den Siebmacher-Bänden Niederösterreich und Österreichisch-Schlesien. Die von Wilczek erlangten den Freiherrenstand mit "Frei- und Bannerherr v. Hultschin u. Gutenland" am 1.4.1500, den ungarischen Grafenstand am 16.11.1709 sowie den Reichsgrafenstand am 8.4.1714. Böhmischer Grafenstand 29.6.1729. Ungarisches Indigenat (Heimatrecht und Aufnahme in den einheimischen Adel) 1715, Bestätigung des Magnatenstandes in Polen von König August III am 13.1.1784 (Magnaten waren in Polen der Hochadel, ferner geistliche und weltliche Senatoren oder Reichsräte). 1769 preußische Adelsanerkennung, 1787 preußischer Freiherrenstand für Matthias v. Wilczek.

Das Stammwappen der von Wilczek ist in Rot ein silberner Bock. Auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender silberner Bock. Der silberne Bock in rotem Feld, ggf. mit schwarzer Bewehrung hat als weitere Wappengenossen die Familien Koziel, Bujakowski und Weselowski.

Das vermehrte Wappen von 1713 ist geviert mit Herzschild:

Drei Helme:

Decken rechts schwarz-golden, links rot-silbern, oder, je nach Quelle, rechts schwarz-golden, mittig schwarz-silbern und links rot-silbern. An Prunkstücken zwei Gemsböcke wie im Herzschild beschrieben. Devise: AEQUAM SERVARE MENTEM.

Daneben gibt es von 1769 noch ein vereinfachtes Wappen, das zwar dem Stammwappen ähnelt und auch nur den Bock zur Helmzier hat, aber die zwischenzeitlich durchgeführten Veränderungen wie die schwarze Bewehrung und die Leibbinde bleiben bestehen.

Weiterhin gibt es ein Wappen von 1787, gespalten, rechts in Silber auf grünem Boden ein nackter wilder Mann, der einen bewurzelten, ausgerissenen Baumstamm hält, links das veränderte Stammwappen wie oben beschrieben, also der Bock mit schwarzer Bewehrung und Leibbinde.

Exlibris von Ernst Krahl:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1910, entworfen von Ernst Krahl (1858-1926) für Ritter von Hütterott. Das im Buchdruck ausgeführte Exlibris (98 x 67 mm, vgl. Witte, Bibliographie 2, 127; Thieme-Becker 21; Gutenberg 29.675) ist in dem schmalen ornamentfreien Rand unten rechts im Druck signiert. Die Devise unter der üppigen Wappendarstellung lautet "Allzeit getreu". Dies ist eines von vielen Exlibris, die Ernst Krahl für die aus Triest stammende Familie angefertigt hatte, manche wie dieses schwarz-weiß, andere farbig (werden auf nachfolgenden Exlibris-Galerien vorgestellt). Bemerkenswert schön gezeichnet sind die fast symmetrisch wirkenden Helmkleinode mit ihren radial abgespreizten Federn, ebenso die auch radial abstrebenden und in straffe Bahnen nach unten und zur Seite gezogenen Helmdecken, außen mit dem einschwingenden Rahmen verflochten und sich um den Stab desselben schlingend.

Das Wappen der in Triest ansässigen Ritter von Hütterott zeigt in Schwarz einen silbernen Balken, oben ein goldener Pelikan mit ausgebreiteten Flügeln, seine drei vor ihm sitzenden Jungen mit dem Blut seiner Brust nährend, unten eine erniedrigte goldene Rose zwischen zwei goldenen Lilien, der Balken belegt mit zwei roten, strahlenden Sonnen, jeweils auf der Innenseite von einer schwarzen Mondsichel umschlossen, alles gesichtet. Zwei Helme: Helm 1 (rechts): Auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken ein auffliegender schwarzer Pelikan (ohne Junge) mit goldenen Flügeln. Helm 2 (links): Auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein S-förmig gekrümmter, gestürzter Delphin (schnabelartiges Maul, buckelig abgesetzter Kopf) zwischen einem roten, beiderseits mit einem silbernen Balken belegten, geschlossenen Adlerflug.

Die Adelsverleihung geschah am 30.11.1898 ("Allerhöchste Entschließung") und am 22.2.1899 (Diplom) zu Wien, dabei wurde Johann Georg Hütterott der österreichische Ritterstand mit dem besagten Wappen verliehen. Der Ritterstandserwerber Johann Georg Hütterott war der Sohn von Georg Karl Philipp Hütterott (gest. 24.1.1889 in Triest) aus Kassel und von Rosalie Noll (gest. 11.12.1865 in Triest) aus Gießen. Er war Großindustrieller, Präsident des Stabilimento Tecnico Triestino sowie der Associazione Marittima in Triest. Ferner war er Mitglied des Industrie- und Landwirtschaftsrates im k.u.k. Handelsministerium, in Triest nahm er die Aufgaben eines japanischen Honorarkonsuls wahr. Er war Schiffer der großen Küstenschiffahrt. Verheiratet war Ritter von Hütterott am 16.9.1879 in Frankfurt mit Henriette Auguste Marie Keyl (geb. 5.6.1860 in Bordeaux), Tochter von Georg Albert Keyl (gest. 16.7.1899 in Frankfurt) und Veronika Felice Friederike Luise Hoffmann, ebenfalls aus Frankfurt am Main. Ritter von Hütterott hatte mit seiner Frau zwei Töchter, Luise Rosalie Hanna v. Hütterott (geb. 15.6.1881 in Triest) und Clara Ida Emma Hanna Barbara Elisabeth v. Hütterott (geb. 11.1.1897 in Triest).

Exlibris von Clemens Kissel:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1896, entworfen von Clemens Kissel (3.5.1849 - 25.12.1911) aus Mainz für Sigmund von Killinger. Des Künstlers Monogramm, zwei übereinandergelegte Großbuchstaben C und K, befindet sich hell auf dunkel schraffiertem Grund in der rechten unteren Ecke innerhalb der Stab-Ecke. Links unten eine zusätzliche Signatur "Consée". Das in Buchdruck ausgeführte Blatt (121 x 89 mm, vgl. Witte, Bibliographie 2, 103; nicht bei Gutenberg) zeigt insgesamt drei Wappen, im unteren Bereich zwei einander zugeneigte als Ehewappen, obendrüber in ovaler Kartusche ein drittes.

Zunächst zum oberen Wappen, welches linksgewendet ist und außenherum eine Inschrift wie folgt trägt: VT DAT MENTIS HONOR CAELOS : ITA KYRIOS VSQVE M IACOBVS KYLLINGER 15*89 - DAT COR QVI EX SCVTO HOC EXCIDIT ILLE LVET. Dieses erste Killinger-Wappen ist hier offensichtlich einfach als ältestes bekanntes Wappen für eine Familie dieses Namens zitiert. Ähnliche Killinger-Wappen werden im Siebmacher beschrieben im Band Bg1 Seite: 10 Tafel: 7, sowie im Band BayA2 Seite: 84 Tafel: 53 für Jakob Killinger, "Rechtsconsulent" bzw. "Rathsadvocat" in Nördlingen im 17. Jh.: In Gold auf schwarzem Dreiberg ein aufspringender natürlicher Hase, auf dem Helm mit rot-goldenen Decken der Hase auf den Hinterläufen sitzend zwischen zwei rot-golden geteilten Hörnern. Hier ist das Motiv etwas variiert, der Schild ist offensichtlich bordiert, und die Hörner der Helmzier sind übereck geteilt, die Schraffuren lassen ein blaues Feld und einen grünen Dreiberg annehmen.

Nun zu dem richtigen, zutreffenden Killinger-Wappen, welches auf der heraldisch rechten Seite des Allianzwappens für den Ehemann steht und im Siebmacher in den Bänden Bad, Seite: 58, Tafel: 35, Bay, Seite: 88, Tafel: 104, Wü, Seite: 9, Tafel: 10 beschrieben ist, ferner in Albertis Württembergischen Wappenbuch. Es handelt sich um eine fränkische Familie, deren Ursprung im Mecklenburgischen gesucht wird. Das Wappen ist geviert: Feld 1 und 4: in Rot ein silberner Sparren, Feld 2 und 3: in Blau ein einwärtsgerichteter geharnischter Arm, ein silbernes Schwert mit goldenem Griff schwingend. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender Schwertarm wie beschrieben aufgerichtet zwischen einem rechts roten, links silbernen Adlerflug. Die Familie erlangte in Person des Johann Melchior Killinger, Oberkriegskommissär des fränkischen Kreises und Hauptmann einer Kompanie des "Deutschmeister"-Infanterieregimentes in habsburgischen Diensten den erblichen rittermäßigen Adelsstand mit "von" und dem Recht, sich nach erworbenen Gütern zu benennen (1730/1737). Weitere Familienmitglieder wurden ebenso 1747 in den Reichsadelsstand erhoben. In Bayern wurden Familienmitglieder 1825 immatrikuliert. In Württemberg, wo sie Güter besaßen, wurde ihnen 1835 das Freiherrenprädikat bewilligt. Weitere Besitzungen lagen in Baden.

Das Wappen auf der optisch rechten Seite, der Teil für die Ehefrau im zusammengestellten Allianzwappen, ist das Wappen v. Lipps (wird im Schriftband obendrüber so bezeichnet). Im Siebmacher wird das Wappen "Lips" beschrieben im Band Bay Seite: 94 Tafel: 111, weitere Beschreibung bei Schöler. Es zeigt in blau-silbern gespaltenem Felde ein gekröntes männliches Brustbild, das Gewand in verwechselten Farben, in der Rechten eine goldene Lilie haltend. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein pfahlweise gestellter, blauer Kolben, oben mit einem silbernen Stern besteckt, zwischen zwei silbern-blau übereck geteilten Büffelhörnern. Dieses Wappen in dieser Form wurde am 13.1.1822 von König Max I den Gebrüdern Ferdinand Albrecht und Friedrich Wilhelm Lips anläßlich deren Erhebung in den Adelsstand verliehen. Daß es sich dabei um ein Wappen handelt, das eigentlich einem älteren Adelsgeschlecht in Franken gehört hatte (vgl. Schöler, vgl. Fürstsches Wappenbuch Si5 96 Fränckische, vgl. Schrags Wappenbuch) und mit unbedeutenden Änderungen hierzu verwendet wurde, wirft ein interessantes Licht auf die Verleihungspraxis, wo dieser Umstand offensichtlich niemanden kümmerte. Der einzige Unterschied ist, daß die Lilie bei der älteren Familie Lips silbern war, die für die frischgebackene Familie v. Lips aber golden. Weiterhin ist der Kolben bei der alten Familie rot, der Stern blau, bei der neu geadelten Familie sind auch diese Farben geändert worden.

Besonders schön gestaltet ist bei diesem Exlibris die Zone zwischen beiden Einzelwappen, wo sich die Helmdecken gegenseitig umgreifen und eine Verbindung schaffen, man beachte auch, wie harmonisch die Biegung der Zipfel die Tartschenform der einander zugewandten Schilde ergänzt.

Exlibris von Ernst Krahl:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1894, entworfen von Ernst Krahl (1858-1926) für den Graf von Fürstenstein. Das Blatt in Buchdruck (80 x 54 mm, vgl. Witte, Bibliographie 2, 127; Thieme-Becker 21; Gutenberg 29.665) ist ganz unten rechts im Druck in der schraffierten Rand-Zone signiert und kaum lesbar darunter datiert. Eigentlich stammt die Familie aus Frankreich: Die Grafen von Fürstenstein begannen mit ihrer Existenz unter diesem Namen, als Peter Alexander le Camus, ein französischer Adliger und königlich westfälischer Staatsrat und Minister von König Hieronymus Napoleon (eigentlich Jérôme Bonaparte) von Westfalen im Jahre 1807 am 24.12. die Grafenwürde bekam. Das Königreich Westfalen war ein von Kaiser Napoléon als Vasallenstaat geschaffenes Konstrukt, das nur von 1807 bis 1813 bestand, also zwischen dem Frieden von Tilsit und der Völkerschlacht bei Leipzig. Entsprechend seiner Kurzlebigkeit hatte dieses Königreich nur einen einzigen König, den jüngsten Bruder Napoléons. Eine Bestätigung des Titels und Wappens gab es von Kaiser Napoléon am 17.4.1812. Das Diplom des Erhobenen wurde erst am 12.7.1813 ausgefertigt, also quasi fünf vor zwölf. Das kurzlebige Königreich verging, der Titel des Erhobenen blieb, denn das Prädikat "Graf von Fürstenstein" wurde von Preußen anerkannt, und so sehen wir hier das Exlibris eines seiner Nachkommen.

Das Wappen wird im Siebmacher an folgenden Stellen beschrieben: Band Pr Seite: 8 Tafel: 8, Band PrGfE Seite: 7 Tafel: 5. Es ist geviert mit Herzschild:

Bedenkenlos wurde hier das Familienwappen der ausgestorbenen hessischen Diede zum Fürstenstein verwendet und von oben abgesegnet, obwohl überhaupt kein genealogischer Zusammenhang bestand. Die Diede zum Fürstenstein hatten als Wappen einen von Schwarz und Silber gevierten Schild. Helmzier ein schwarzer hoher Hut mit silbernem Stulp, oben mit einem silbernen Knopf besteckt, der mit schwarzen Hahnenfedern besteckt ist. Helmdecken schwarz-silbern.

Drei Helme:

Devise: FIDÈLE À MON ROI. Logisch, denn mit diesem König stand und fiel die Position des Erhobenen. Prunkstücke: Zwei Bracken als Schildhalter, jeder mit einer Standarte zwischen den Vorderläufen, die rechts in Blau ein schräglinksgestellter Anker (Admiralitätsanker) ohne Stock zeigt, links in Rot ein silbernes Pferd. Unter dem Wappen eine furchterregende Maske, die wie eine Kreuzung aus Löwe und Ziegenbock aussieht; das von einem Kreis eingefaßte Wappen wird von zwei Personen gehalten, rechts eine nur mit einem Tuchschurz bekleidete und ansonsten nackte junge Frau, links ein um die Hüften mit Eichenlaub umgürteter nackter Mann.

Exlibris von Alexander v. Dachenhausen:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1902, entworfen von Alexander von Dachenhausen (1848-1916) für Eric Freiherr von Ceumern-Lindenstjerna (Inschrift: "Ericus Liber Baro De Ceumern-Lindenstjerna. Das in Buchdruck ausgeführte Blatt (124 x 93 mm, vgl. Witte, Bibliographie 1, 144; Thieme-Becker 8; Gutenberg 19.201) ist in der unteren Ecke des inneren, auf der Spitze stehenden Quadrates in weißer Schrift auf schwarzem Untergrund mit "AD" monogrammiert. Die Jahreszahl hat auf dem umlaufenden Schriftband links oben Platz gefunden. Die Inschrift lautet: ERICUS LIBER BARO DE CEUMERN=LINDNSTJERNA 1902.

Das Wappen der Freiherren von Ceumern-Lindenstjerna wird im Siebmacher, Band Ost Seite 271, Tafel 84, sowie Seite 136, Tafel 32, beschrieben. Nach dem Diplom aus dem Jahr 1784 ist der Schild blau mit zwei silbernen Balken zwischen zwei silbernen Sternen, einer im Schildhaupt und einer im Schildfuß. Auf dem dort als blau-silbern bewulstet angegebenen Helm mit blau-silbernen Decken zwei wachsende, gebogene, blau geharnischte, am Oberarm je mit drei silbernen Reifen umgebene, gemeinsam einen silbernen Stern haltende Arme. Dieser Beschreibung entspricht das vorliegende Exlibris. Der Name Lindenstjerna wurde übrigens 1795 angenommen, um den Namen eines aussterbenden Geschlechtes zu erhalten, das mütterlicherseits eingeheiratet hatte.

Ein weiteres, früheres, schwedisches Diplom vom 31.10.1662 für Caspar Ceumern, geb. 1612 im thüringischen Langensalza, erst Ritterschaftssekretär in Livland, später Dorpatscher Hofrat und Landrichter des Kreises Pernau, gest. 1692 in Riga, zeigt übrigens abweichende Tinkturen und drei Balken statt zwei.

In den Lücken zwischen rautenförmigem Zentralfeld und Vierpaß befinden sich vier weitere Wappenschilde, einer davon Ceumern-Lindenstjerna wie beschrieben. Der Schild Rosenberger zeigt in Gold eine schwarzgefugte rote Zinnenmauer zwischen zwei roten Rosen oben und einem grünen Dreiberg im Schildfuß. Man beachte nicht nur den redenden Charakter des Wappens, "Rosen-Berg", sondern auch die Ähnlichkeit mit anderen Rosenberger-Wappen, wo der Dreiberg golden angegeben wird und die Mauer unten direkt abgrenzt. Der Schild Wolff ist geteilt, oben in Grün drei silberne Lilien balkenweise, unten in Silber ein Wolf (vgl. Siebmacher Band Ost Seite: 215 Tafel: 62). Das nicht gezeigte Oberwappen wäre eine silberne Lilie zwischen einem grünen Flug. Und der Schild v. Knorring zeigt in golden-blau gespaltenem Schild einen Doppelhenkelbecher, der die Form einer Ramme mit zwei Handgriffen hat (vgl. Siebmacher Band Ost Seite: 334 Tafel: 118). Das nicht gezeigte Oberwappen wäre auf blau-golden bewulstetem Helm mit blau-goldenen Decken ein Pfauenstoß von fünf Federn. Daneben existiert noch ein geviertes Wappen mit dem Stammwappen als Herzschild (Siebmacher Band Ost Seite: 160 Tafel: 41).

Exlibris von Alexander v. Dachenhausen:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1903, entworfen von Alexander von Dachenhausen (1848-1916) für die Freiherrlich von König'sche Majorats-Bibliothek zu Fachsenfeld. Das sehr kleine, in Rasterdruck ausgeführte Exlibris (mit 70 x 48 mm eher ein kleines Exlibris, vgl. Witte, Bibliographie 1, 144; Thieme-Becker 8; Gutenberg 19.216) ist rechts oben innerhalb des dunkleren, mit Floralia und Fruchtgebinden im Stile des Manierismus belegten breiten Schmuckrandes in weißer Schrift auf grauem Untergrund mit "AD" monogrammiert. Die Jahreszahl hat im Schriftfeld rechts unten Platz gefunden. Das im Siebmacher, Band Bad, Seite: 111, Tafel: 65, Erg, Seite: 42, Tafel: 21 und Wü, Seite: 9, Tafel: 10 beschriebene Wappen zeigt in Blau eine goldene Krone, durch die ein goldenes Zepter gesteckt ist. Auf dem gekrönten Helm mit blau-goldenen Decken wachsend ein blau gekleideter, bärtiger, golden gekrönter Mann mit blauer Zipfelmütze, in der Rechten ein goldenes Lilienzepter (Glevenzepter) haltend, die Linke in die Hüfte gestützt. Kragen, Ärmelaufschläge und Knöpfe golden. Die Familie v. König stammt eigentlich aus dem Elsaß und ist im Laufe des 17. Jh. nach Schwaben gekommen. 1623 erhielten ihre Mitglieder den rittermäßigen Adelsstand für Reich und Erblande. Eine Adelsbestätigung datiert von 1741. Die Familie war ritterschaftlich begütert mit Fachsenfeld (vgl. Exlibris-Inschrift!), Warthausen, Königshofen und Mauern. Fachsenfeld ist nun ein Teil der Stadt Aalen in Württemberg. In Fachsenfeld steht das von der Familie von Woellwarth erbaute Schloß, welches nach Zerstörung 1699 durch Brand lange leer stand und erst 1827 vom Oberjustizrat Wilhelm von Koenig gekauft und ausgebaut wurde. Er legte auch den Schloßpark an, heute einer der schönsten Landschaftsparks in Deutschland. 1982 wurde von Freiherr Reinhard von Koenig-Fachsenfeld die Stiftung Schloß Fachsenfeld ins Leben gerufen, und damit sind das Schloß und der Park auch im Rahmen von Führungen und Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich und Ort für Ausstellungen, Vorträge, Konzerte etc.

Exlibris von Ernst Krahl:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1903, entworfen von Ernst Krahl (1858-1926) für Christian Graf von Kinsky, Commendatarius des Ordo St. Joannis Hierosolymitani. Das Blatt in Buchdruck (131 x 95 mm, vgl. Witte, Bibliographie 2, 127; Thieme-Becker 21; Gutenberg 29.681) ist ganz unten unter dem Jugendstil-Rahmen im Druck signiert und datiert. Dieser Wappenaufriß kommt ohne schmückende Zutaten und Rahmen aus, die sonst so typisch für Krahls Arbeiten sind, den Werken aber manchmal etwas Überladendes geben. Dieser Aufriß ist angenehm schlicht und erstaunlich wirkungsvoll durch die in großer Kohärenz miteinander verschlungenen Helmdeckenpartien. Der Schild wird unterlegt von einem achtspitzigen Ordenskreuz und umgeben von einer kreisförmigen Ordenskette (der Eigner war Kommendator des Malteser-Ordens (Orden vom Spital des heiligen Johannes zu Jerusalem, Ordo Hospitalis Sancti Johannis Hierosolymitani).

Kinsky von Wchinitz und Tettau (ursprünglich Wchinsky, Wchynsky), Tettau, Tettau v. Tetova (ein aus Böhmen stammendes Hochadelsgeschlecht, urkundlich seit 1237, Grafen 1628, 1676, 1687, Reichsfürsten 1747. Das Wappen wird beschrieben in Siebmacher, Band FstA, Seite: 127, Tafel: 155, Mä, Seite: 158, Tafel: 113, OstN, Seite: 219, Tafel: 152, PrGfN, Seite: 24, Tafel: 19, Sa, Seite: 50, Tafel: 57, ÖSchl, Seite: 95, Tafel: 49): In Rot drei vom linken Schildesrand ausgehende, abwärts gebogene silberne Wolfszähne. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein rechts silberner und links roter Adlerflug oder ein rot-silbern übereck geteilter Flug je nach Quelle. Helmdecken rot-silbern.

Ein Wolfszahn ist eine spitz zulaufende, gebogene bzw. gekrümmte Figur, die einem typischen Reißzahn eines Raubtieres ähnelt. Ein Wolfszahn steht typischerweise nicht als isolierte Figur schwebend im Schild, sondern kommt aus etwas hervor, aus dem Schildrand, aus dem Schildfuß, aus einer Teilungslinie. Damit ist der Wolfszahn typischerweise ein Linienverlauf, der vom Schildrand seinen Ausgang nimmt und wieder zu ihm zurückkehrt, ein Heroldsbild und keine gemeine Figur. Ein Wolfszahn kann einzeln Verwendung finden, am häufigsten taucht er jedoch in Gruppen zu dreien auf. Mehrere Wolfszähne in einer Gruppe haben normalerweise den gleichen Krümmungssinn. Zur korrekten Blasonierung gehören Angabe von Anzahl, Ursprungsort (von wo ausgehend) und Richtung (wie gebogen), sofern diese nicht selbsterklärend ist.

Literatur, Quellen und Links:
Elke Schutt-Kehm, Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, 2. Teil, Band 1: A-K, 720 Seiten, 1685 Abb., Verlag Claus Wittal, Wiesbaden, 1998, ISBN 978-3-922 835-31-8.
Elke Schutt-Kehm, Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, 2. Teil, Band 2: L-Z, 736 Seiten, 1795 Abb., Verlag Claus Wittal, Wiesbaden, 1998, ISBN 978-3-922 835-32-5
Claus Wittal, Eignerverzeichnis zum Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, Verlag Claus Wittal, 2003, 336 Seiten, 595 Abb., ISBN 978-3-922 835-33-2
Siebmachers Wappenbücher
Buchholtz: Max von Spießen (Hrsg.): Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Zeichnungen von Professor Ad. M. Hildebrandt, 1. Band, Görlitz 1901 - 1903.
Autographenhandlung Stargardt:
http://www.stargardt.de/frameset.htm
Schloß Fachsenfeld:
http://www.schloss-fachsenfeld.de/
Familie der Grafen Kinsky:
http://www.kinsky-dal-borgo.cz/
Herrn Alois Lenz ein herzliches Dankeschön für die Beschaffung genealogischer Daten.
Georg Freiherr von Frölichsthal - "Der Adel der Habsburgermonarchie im 19. und 20. Jahrhundert"
Walter v. Hueck- "Adelslexikon"- Bd. 1 - 16 (A - Z), Stiftung Deutsches Adelsarchiv, bearbeitet unter Aufsicht des Deutschen Adelsrechtsausschusses, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1972-2005
Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs - Verzeichnis der in den Jahrgängen 1905 - 1913 enthaltenen Familienartikel, 5 Bde, Verlag Otto Maaß, Wien.

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